Kultur- und Kreativwirtschaft in Hessen

Beiträge zum Schlagwort Europa

European Creative Districts

Die EU-Kommission möchte traditionelle Industrieregionen bei ihrem Wandel zu einer nachhaltigen und innovativen Wirtschaft unterstützen. Zu diesem Zweck werde Konzepte für »European Creative Districts« gesucht, bei denen der Kreativwirtschaft eine entscheidende Rolle in diesem Prozess zukommt.

Quelle und weitere Informationen hier und hier (engl.)

European Creative Industries Alliance

Video labkultur.tv

Sei es in Milano, Cardiff, Madrid, Tel Aviv oder Dortmund - es ist nicht leicht, einen Markt für junge kreative Unternehmer zu erobern. Bürokratie und Rechtsvorschriften entmutigen viele, die in kreativen und kulturellen Prozessen beteiligt sind.

Die European Creative Industries Alliance (ECIA), erst vor kurzem ins Leben gerufen, will etwas gegen diese Umstände zu tun. ECIA verfügt nicht nur über ein weit verzweigtes Netzwerk, sondern kann auch Seed-Kapital für kleine und mittlere kreative Unternehmen bieten.

Mehr Informationen und ein aktuelles Video finden Sie hier

Kreatives Europa: Förderprogramm für Europas Kultur- und Kreativsektor

Kultur – Kino, Fernsehen, Musik, Literatur, Theater, Kulturerbe und andere Bereiche – erhält noch mehr Förderung durch die Europäischen Kommission. Das neue Programm Kreatives Europa wurde am 19. November im Europäischen Parlament und am 5. Dezember 2013 im Rat verabschiedet. Mit einem Budget von € 1.46 Milliarden über die nächsten sieben Jahre – 9% mehr als gegenwärtig – werden Investitionen in den Kultur- und Kreativsektor gestärkt, der entscheidend zu Beschäftigung und Wachstum in Europa beiträgt.

Link zu allen Ausschreibungen unter Kreatives Europa

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Hessische Unternehmen bauen Kooperationen mit Partnern in den Niederlanden aus

Vom 18. bis 20. Juni 2014 fand eine Delegationsreise in die Niederlande mit dem Schwerpunkt Kreativwirtschaft mit Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir statt. Während der dreitägigen Reise durch die Niederlande besuchte die 40-köpfige Delegation zahlreiche Unternehmen und Kreativzentren in Amsterdam, Eindhoven und Den Haag.

„Die Unternehmen in den Niederlanden haben den Strukturwandel überzeugend genutzt, um mit innovativen Geschäftsmodellen auf die Gestaltung der Megatrends in Wirtschaft und Gesellschaft Einfluss zu nehmen", erläuterte Al-Wazir. „Die Digitalisierung in der Industrie, nachhaltige Produktion, Mobilität und Urbanisierung – hier entwickeln niederländische Firmen nicht nur Konzepte und Strategien, sondern auch konkrete geschäftliche Anwendungen.

Insbesondere in den Bereichen IT und Kreativwirtschaft bestehen laut Al-Wazir hervorragende Geschäftschancen in der internationalen Verflechtung. „Wir haben hier viele beeindruckende Initiativen für Innovation und Technologietransfer kennen gelernt. Aber auch die Niederländer waren hoch interessiert an den innovativen Unternehmern und Gründern aus Hessen. Ich bin gespannt, welche Geschäfte und Partnerschaften sich aus dieser Reise und insbesondere dem Hessisch-Niederländischen Wirtschaftstag entwickeln werden."

Dr. Florian Stadlbauer, DECK13 Interactive GmbH und Technologiebeauftragter des Landes Hessen für Serious Games, Frankfurt: „Für die hessische Videospielindustrie hat sich die Reise in die Niederlande sehr gelohnt. Nicht nur wegen der spannenden Eindrücke und vielversprechenden Gespräche, die wir hier führen durften, sondern insbesondere, da die Betonung der Bedeutung der Spieleindustrie durch den Wirtschaftsminister als klares Signal von uns verstanden wird, dass das Land Hessen die Chancen dieses Sektors erkennt. Insofern freue ich mich auf die Entwicklungen der kommenden Monate und werte die Reise als vollen Erfolg."

Professor Kai Vöckler, Hochschule für Gestaltung, Offenbach: „Die HfG Offenbach steht in einem intensiven Austausch mit holländischen Hochschulen und Unternehmen der Kreativwirtschaft und sieht hier noch große Entwicklungspotentiale. Besonders interessant für uns ist auch der intensive Austausch, den die holländischen Kollegen mit den Politikern in Holland haben, wie beispielsweise im Dutch Creative Council als Beratungsgremium des holländischen Wissenschafts- und Wirtschaftsministeriums."

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier

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