Kultur- und Kreativwirtschaft in Hessen

Beiträge zum Schlagwort Europa

Kreatives Europa: Förderprogramm für Europas Kultur- und Kreativsektor ab 2014

AKTUELL: Im 50 Seiten umfassende Arbeitsprogramm der aktuellen irischen Ratspräsidentschaft wird auch das neue Rahmenprogramm KREATIVES EUROPA erwähnt, das die bisherigen Programme KULTUR, MEDIA und MEDIA Mundus ab 2014 bündeln und mit einem neuen Garantiefonds vereinen soll. Ziel ist u.a., das Urheberrecht zu überarbeiten, um damit zum einen den allgemeinen Zugang zu Inhalten zu erleichtern und zum anderen die Rechte der Urheber zu schützen. Der Ministerrat wird sich dann im Mai 2013 vor allem mit der Einführung eines gemeinsamen digitalen Marktes befassen.
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Kreatives Europa ist das neue EU-Programm für die Kultur- und Kreativbranche, das die Europäische Kommission am 23. November 2011 vorgeschlagen hat und das die Laufzeit 2014-2020 hat. Mit einem Budgetvoranschlag von 1,8 Mrd. EUR für den Zeitraum 2014-2020 würde das Programm der Kultur- und Kreativbranche, die eine wichtige Quelle für Beschäftigung und Wachstum in Europa ist, den dringend benötigten Auftrieb geben.

Am 18. Dezember haben die Mitgliedstaaten im Kultur- und Bildungsausschuss des Europäischen Parlaments (CULT) über den von der EP-Abgeordneten Silvia Costa vorgelegten Bericht zum zukünftigen Rahmenprogramm KREATIVES EUROPA (2014-2020) abgestimmt. Eine Kompromissfassung aus den 676 eingereichten Änderungsvorschlägen wurde mit 25 gegen 2 Stimmen angenommen. Die Konsolidierung soll Anfang Januar in nichtöffentlicher Sitzung erfolgen, sodass das Europäische Parlament  im ersten Halbjahr 2013 in erster Lesung über das Rahmenprogramm abstimmen kann. Sobald das EP eine Einigung mit dem Europäischen Rat erzielt, was nach dessen Meinungsbildung im Mai und November 2012 zu erwarten steht, wäre das neue Programm damit beschlossen - sofern es bis dahin eine Einigung über den Mehrjährigen Finanzrahmen und somit über das Programmbudget gibt.

Links:

Kulturpolitische Mitteilungen: Staatsminister Naumann zu Kreatives Europa

"Kreatives Europa“ – Wozu?
Europa muss stärker in die Kultur- und Kreativbranche investieren, die einen bedeutenden Beitrag zu Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, Innovation und sozialem Zusammenhalt leistet. Mit dem Programm "Kreatives Europa“ soll die kulturelle und sprachliche Vielfalt bewahrt und gefördert sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativbranche gestärkt werden.

"Die Kultur- und Kreativbranche in Europa bietet großes Beschäftigungs- und Wachstumspotenzial. Zugleich helfen EU-Förderungen tausenden Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden, neue Publikumsschichten zu erreichen. Ohne diese Unterstützung wäre es für sie schwierig, oder sogar unmöglich, neue Märkte zu erobern“, sagt Androulla Vassiliou EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend.

Das Programm "Kreatives Europa“ hilft der Kultur- und Kreativbranche, die Chancen des "digitalen Zeitalters“ und der Globalisierung zu nutzen; unterstützt die Branche dabei, ihr Potenzial auszuschöpfen, um zur Erreichung der Europa-2020- Ziele für nachhaltiges Wachstum, Beschäftigung und sozialen Zusammenhalt beizutragen; eröffnet neue internationale Chancen, Märkte und Publikumsschichten; baut auf dem Erfolg der Programme MEDIA und Kultur auf.

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Neue Website des EENC

Die Website des Europäischen Expertennetzwerks für Kultur (EENC) ist unter http://www.eenc.eu/ online. Sie ist als Tor zu spezialisierten Informationen für alle an diesem Bereich interessierten Personen gedacht, einschlieβlich Kulturexperten, Wissenschaftlern und Studierenden.

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Projektförderung

European Cultural Foundation

Die European Cultural Foundation (ECF) fördert Kulturprojekte, die sich durch kreative und innovative Partnerschaften aus verschiedenen Ländern und das Experimentieren mit neuen Technologien auszeichnen. Dabei sollten sie kreative praktische Verbindungen zur Europäischen Kulturpolitik herstellen ein breites Publikum ansprechen. Der Förderzuschuss kann bis zu 80% der Projektkosten betragen (max. 30.000 Euro).

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European Creative Districts

Die EU-Kommission möchte traditionelle Industrieregionen bei ihrem Wandel zu einer nachhaltigen und innovativen Wirtschaft unterstützen. Zu diesem Zweck werde Konzepte für »European Creative Districts« gesucht, bei denen der Kreativwirtschaft eine entscheidende Rolle in diesem Prozess zukommt.

Quelle und weitere Informationen hier und hier (engl.)

Design spielt eine wichtige Rolle für die Industriepolitik

Mitteilung der Europäischen Kommission

Die Europäische Kommission hat eine Mitteilung zur Industriepolitik zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und der Leistung des europäischen verarbeitenden Sektors veröffentlicht. Design und Innovation sind demnach wesentlicher Bestandteil der Europäischen Industriepolitik und ein Teil der "dritten industriellen Revolution".

Europas Wirtschaft kann ohne eine starke und erneuerte industrielle Basis nicht überleben.   Europa muss nachhaltiges Wachstum fördern, hochwertige Arbeitspätze schaffen und gesellschaftliche Herausforderungen, mit denen sich Europa konfrontiert sieht, lösen, skizziert die Kommission.

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Bericht zur Digitalisierung der Medien und Inhalte

Zeitungen, Zeitschriften und Filme in digitalem Format bringen nach wie vor wenig Umsatz. Dies geht aus dem Bericht der EU-Forschungsstelle (JRC) über die Medien- und Inhalteindustrie hervor, den die Europäische Kommission heute (Donnerstag) in Brüssel vorgestellt hat. Zwar kaufen die Leser weltweit doppelt so viele elektronische Bücher. Aber verglichen mit den USA, die bis 2014 mit einer Umsatzsteigerung von 17 Prozent rechnen dürfen, sind es für Europa nur 9 Prozent. Weltweit verharren die Ausgaben für E-Books bei drei Prozent

Die aktuelle Pressemitteilung finden Sie hier

Den Bericht finden Sie hier

Neue Regeln für das Urheberrecht im digitalen Zeitalter

Europäische Kommission

Die EU-Kommission schlägt einen Fahrplan für ein modernes Urheberrecht vor. Unmittelbar mit Beginn 2013 plant sie einen strukturierten Dialog mit allen Interessenvertretern, bei dem sechs Themen im Fokus stehen: grenzüberschreitende Übertragbarkeit von Inhalten, nutzergenerierter Inhalt, Text-und Data Mining, Abgaben auf private Kopien, Zugriff auf audiovisuelle Inhalte und kulturelles Erbe. Mittelfristig will die Kommission relevante Marktstudien fertig stellen, die Folgen abschätzen und Gesetzesentwürfe erarbeiten, um möglicherweise 2014 Reformvorschläge zu veröffentlichen.

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European Creative Industries Alliance

Video labkultur.tv

Sei es in Milano, Cardiff, Madrid, Tel Aviv oder Dortmund - es ist nicht leicht, einen Markt für junge kreative Unternehmer zu erobern. Bürokratie und Rechtsvorschriften entmutigen viele, die in kreativen und kulturellen Prozessen beteiligt sind.

Die European Creative Industries Alliance (ECIA), erst vor kurzem ins Leben gerufen, will etwas gegen diese Umstände zu tun. ECIA verfügt nicht nur über ein weit verzweigtes Netzwerk, sondern kann auch Seed-Kapital für kleine und mittlere kreative Unternehmen bieten.

Mehr Informationen und ein aktuelles Video finden Sie hier

Materials research and innovation

Report EU

Der Report "Material research and innovation" fasst die Ergebnisse einer Round Table Diskussion der Europäischen Kommission am 5. Oktober 2012 in Brüssel zusammen. Ziel war, eine offene Diskussion über die Materialforschung und Innovationsbedürfnisse der Kreativindustrie zu führen.

Download hier

Europäische Kulturhauptstädte 2013

Die Europäischen Kulturhauptstädte 2013 sind die slowakische Stadt Košice und das französische Marseille gemeinsam mit der Region Provence.

Bislang wurden bereits mehr als 40 Städte zu Kulturhauptstädten Europas ernannt, von Stockholm bis Genua, von Athen bis Glasgow, und von Krakau bis Porto. Den Titel als Kulturhauptstadt Europas erhält eine Stadt nicht allein für das, was sie ist, sondern hauptsächlich aufgrund ihrer Pläne für ein außergewöhnliches Jahr.

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Kooperationsprojekte mit Australien und Kanada

Veröffentlichung der Antragsunterlagen

Kulturakteure aus den 37 förderfähigen Ländern, die ein Kooperationsprojekt mit Partnern in Australien und/oder Kanada durchführen möchten, können sich bis zum 3. Mai 2013 bewerben. Die EU möch­te mit die­ser För­de­rung zur Ko­ope­ra­tion zwi­schen Kul­tur­or­ga­ni­sa­ti­on­en aus Teil­neh­mer­län­dern und Kul­tur­ak­teur­en aus Australien und Kanada an­re­gen und zur Ver­stän­di­gung der Völ­ker in der Welt bei­tra­gen so­wie zur bes­ser­en Kennt­nis der eu­ro­pä­isch­en Kul­tur in den beiden ausgewählten Drittländern.

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Länderdatenbank Architekturexport

Staatssekretär Otto: Exportchancen der Kultur- und Kreativwirtschaft nutzen

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto, hat anlässlich des "2. Außenwirtschaftstags Architektur, Planen und Bauen" die Bedeutung des Exports im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft betont. Zusätzliche Unterstützung dabei bietet die seit heute erweiterte Länderdatenbank der Bundesarchitektenkammer unter www.architekturexport.de. Sie enthält Praxisinformationen zum Bauen in 30 Zielländern. Die Erweiterung der Länderdatenbank wurde im Rahmen der "Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft" der Bundesregierung finanziell gefördert.

Staatssekretär Otto: "Ein wichtiges Ziel unserer "Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft" ist es, den Export kultureller und kreativer Dienstleistungen zu steigern. Mit der Unterstützung der erweiterten Länderdatenbank wollen wir dazu beitragen, gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen den Start auf ausländischen Märkten zu erleichtern. Architekten sind zum einen bedeutsame Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft, zum anderen aber auch wichtige Türöffner für die deutsche Wirtschaft im Ausland."

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier

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