Rundfunkwirtschaft

In der Rundfunkwirtschaft wurden in Hessen im Jahr 2009 93 Millionen Euro Umsatz erzielt und rund 2.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeiteten 2009 in der Teilbranche.
Neben dem Hessischen Rundfunk als öffentlich-rechtlichem Sender sind in Hessen weltweit operierende Unternehmen wie CNN, Bloomberg Television oder Reuters TV, die mehrmals täglich zu internationalen Wirtschaftsthemen berichten, ebenso präsent wie eine Reihe von Privatsendern. Dazu gehören etwa Rhein-Main TV (Bad Homburg), die World Media Group AG (Offenbach), der Musiksender iMusic1 TV (Frankfurt), Kinowelt TV (Bad Soden) und in Kassel der Offene Kanal Kassel und die EXIT Film- und Fernsehproduktion. Ihren Sitz in Frankfurt haben auch die Degeto Film GmbH – als gemeinsame Filmeinkaufsorganisation der ARD mit Sitz in Frankfurt und Unternehmen wie Twentieth Century Fox of Germany GmbH oder Universal Pictures International Germany GmbH, die ihre Produkte von hier aus
auf dem deutschen und europäischen Markt vermarkten. Das umfangreiche Fernsehangebot wird durch das Hörfunkangebot der öffentlich-rechtlichen Sender und zahlreiche private Sender verschiedener Sparten und Regionen ergänzt. Seit 2004 existiert in Nordhessen der private Hörfunksender Antenne Hessen, der als einziger privater Rundfunksender aus dem Funkhaus in Hessisch Lichtenau 24 Stunden live sendet. Der Bundesverband Freier Radios (BFR), die Dachorganisation Freier Radios und Radioinitiativen in Deutschland hat unter ihren aktuell 33 Mitgliedern acht in Hessen. Dies sind Radio X in Frankfurt, RadaR Darmstadt, RundFunk Meißner in Eschwege, Freies Radio Kassel, Radio Quer in Mainz/Wiesbaden, Radio Rüsselsheim, Radio Weilburg und Radio Unerhört in Marburg.
Abbildung oben: Mikrofon Rhein-Main TV
Bildquelle: HA Hessen Agentur GmbH
