Kultur- und Kreativwirtschaft in Hessen

Filmwirtschaft



In Hessen betrug der Umsatz im Teilmarkt Filmwirtschaft knapp 401 Millionen Euro. Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft wie Kommunale Kinos sind in der Umsatzstatistik nicht erfasst. In der Filmwirtschaft waren in Unternehmen sowie öffentlichrechtlichen und privatrechtlichen Einrichtungen 2009 rund 1.800 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und vermutlich eine große Zahl von Freiberuflern tätig.

Die Filmwirtschaft wird in der neuen Abgrenzung entlang der klassischen Wertschöpfungskette von der Herstellung von Filmen, deren Nachbearbeitung einschließlich der Filmtechnik, den Filmverleih und –vertrieb (aber ohne Videotheken) und schließlich die Kinos abgebildet. Die hessische Filmbranche ist überwiegend in Rhein Main zu Hause. Hier begleiten Filmagenturen ihre Kunden bei der Umsetzung von der Idee bis hin zum fertigen Film, zahlreiche Dienstleister arbeiten dabei für hochwertige internationale Filmproduktionen. Die Stärken der Branche liegen in der Filmnachbearbeitung (Postproduction) bzw. in der Bildbearbeitung (Visual Effects).

Der Film- und Medienstandort Hessen verfügt darüber hinaus durch seine renommierten Filminstitutionen wie das Deutsche Filminstitut und das Deutsche Filmmuseum, die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO) bzw. die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), die Filmbewertungsstelle, das Kuratorium junger deutscher Film oder die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung über die wichtigsten Anlaufstellen der Filmbranche

Abbildung oben: Bollywood an der Bergstraße: Alter Marktplatz in Heppenheim
Bildquelle: Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB)

 

 

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