In der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main gibt es sechs Cluster, die im bundesweiten Vergleich deutlich überdurchschnittlich vertreten sind. Auf den Rängen eins bis drei sind die Branchen „Finanzwirtschaft“ mit knapp 138.000 Beschäftigten in rund 4.600 Unternehmen, „Consulting“ mit rund 169.000 Beschäftigten in 17.600 Unternehmen sowie „Logistik und Verkehr“ mit 250.000 Beschäftigten in 12.200 Unternehmen zu finden. Die Plätze vier bis sechs nehmen die Cluster „Chemie, Pharmazie und Biotechnologie“, „Informations- und Kommunikationstechnologie“ sowie „Kultur- und Kreativwirtschaft“ ein. Der Tabellensechste „Kultur- und Kreativwirtschaft“ liegt bei 1,23. Diese Zahlen gehen auf eine jetzt veröffentlichte Clusterstudie der Goethe-Universität Frankfurt zurück.
Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes hat neue Ansprechpartnerin
Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland
Die neue Ansprechpartnerin des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland ist Stephanie Hock. Seit 1. März 2013 bietet sie ExistenzgründerInnen, Selbständigen und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft individuelle wie kostenfreien Orientierungsberatungen und Möglichkeiten zur regionalen Vernetzung an.
Wer hilft mir, aus meiner Idee Wert zu schöpfen? Wie finde ich Marktzugänge? Wer sind meine potenziellen Kunden? Zu welchem Preis kann ich meine Leistung anbieten? Als Kreativer wirtschaftlich erfolgreich arbeiten – dafür gibt es kein standardisiertes Erfolgsrezept. Wertvolle Hinweise gibt Stephanie Hock im Rahmen individueller Orientierungsberatungen.
Auszeichnung von Hessen Invest Film geförderte Projekte
Gleich zwei Kinospielfilme, die mit der Unterstützung von HessenInvestFilm entstanden, wurden bei der Verleihung im Berliner Friedrichstadtpalast mit dem Deutschen Filmpreis "Lola" ausgezeichnet. Mit insgesamt fast drei Millionen Euro Preisgeld ist die "Lola" der höchstdotierte deutsche Kulturpreis.
Der historische Spielfilm "Lore" von Cate Shortland erhielt die "Lola" in Bronze. Die Produzenten Karsten Stöter und Benny Drechsel von der Berliner Rohfilm, die bereits für ihren herausragenden Film den Hessischen Filmpreis 2012 entgegennehmen durften, freuten sich über das stattliche Preisgeld von 375.000 Euro, das sie in neue Projekte investieren werden. Den seit 2005 erstmals wieder verliehenen, undotierten Publikumspreis konnte Matthias Schweighöfer für "Schlussmacher" mit nach Hause nehmen. Die zu weiten Teilen im Rhein-Main-Gebiet und in Nordhessen gedrehte Erfolgskomödie haben mittlerweile fast 2,5 Millionen Zuschauer im Kino gesehen.
Quelle und Copyright Foto: HessenInvestFilm Die "Lore"-Produzenten Karsten Stöter (li.) und Benny Drechsel (re.) freuen sich über ihre "Lolas"
Kulturcoaching: Termine 2013
Nächster Termin bei Hessen Design in Darmstadt
Auch in 2013 wird das erfolgreiche Angebot "Kulturcoaching für Unternehmen und freiberuflich Tätige in der Kultur- und Kreativwirtschaft" mit weiteren Durchgängen in Hessen fortgeführt.
Im Rahmen von acht Workshops sowie ergänzendem und vertiefendem Einzelcoaching, arbeiten Sie an Maßnahmen zur Verbesserung Ihres Unternehmens/Projektes. Die Workshops finden in einer festen Gruppe von zehn bis zwölf Teilnehmer/innen statt. Darüber hinaus bietet das Kulturcoaching einen persönlichen Rahmen zum Erfahrungsaustausch und Vernetzen.
Der geplante Start für die Kulturcoaching-Durchgänge in Frankfurt und in Darmstadt ist Ende April.
Gefördert wird das Sonderprojekt mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Land Hessen. Die Kosten pro Teilnehmer/in mit Sitz in Hessen betragen dadurch nur 600,- € netto.
Erfolg im EXIST-Wettbewerb für die Universitäten Darmstadt und Kassel
Die TU Darmstadt und die Universität Kassel haben deutschlandweit mit die besten Konzepte zur hochschulweiten Gründungsförderung und zur Etablierung von mehr Unternehmergeist an der Hochschule. Beide Hochschulen wurden am Mittwochabend in Berlin für ihren Antrag im Wettbewerb „EXIST-IV Gründungskultur – Die Gründerhochschule“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler ausgezeichnet.
Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann äußerte sich sehr zufrieden über die Auszeichnung der beiden hessischen Hochschulen: „Dies ist eine tolle Anerkennung für das herausragende Engagement der beiden Universitäten in der Gründungsförderung und im Wissens- und Technologietransfer, das auch von Seiten des Landes besonders unterstützt wird. Zukünftig werden die beiden Hochschulen das Potenzial an wissens- und technologiebasierten Gründungen an ihren Standorten noch besser erschließen können, wovon auch die regionale Wirtschaft nachhaltig profitieren wird“, sagte Kühne-Hörmann. Sie gehören damit zu den insgesamt zehn Gewinnerhochschulen der zweiten Runde des Wettbewerbs und werden in nächsten 5 Jahren mit mehreren Millionen Euro bei der Umsetzung ihrer Strategien gefördert. Die Universität Kassel wurde zudem mit dem Prädikat „EXIST-Gründerhochschule“ ausgezeichnet. Bundesweit dürfen nur fünf weitere Hochschulen diesen Titel führen.
Die Europäischen Kulturhauptstädte 2013 sind die slowakische Stadt Košice und das französische Marseille gemeinsam mit der Region Provence.
Bislang wurden bereits mehr als 40 Städte zu Kulturhauptstädten Europas ernannt, von Stockholm bis Genua, von Athen bis Glasgow, und von Krakau bis Porto. Den Titel als Kulturhauptstadt Europas erhält eine Stadt nicht allein für das, was sie ist, sondern hauptsächlich aufgrund ihrer Pläne für ein außergewöhnliches Jahr.
Hessens Medien- und IT-Wirtschaft glänzt im internationalen Wettbewerb
Aktionswochen Wirtschaft: Staatssekretär Horst Westerfeld zu Gast bei AEON Verlag & Studio in Hanau
Horst Westerfeld, Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Finanzen und Bevollmächtigter der Hessischen Landesregierung für E-Government und Informationstechnologie, hat sich über die Arbeit der Medienproduktionsfirma AEON Verlag & Studio in Hanau informiert. „Das Unternehmen AEON ist aufgrund seiner innovativen Produkte sowie Dienstleistungen beispielgebend für Hessens Medien- und IT-Wirtschaft. Unser Land genießt zu Recht einen sehr guten Ruf als Standort für diese Branche. Den Vergleich mit nationaler und internationaler Konkurrenz müssen wir nicht scheuen“, sagte Westerfeld. Der Staatssekretär verwies in diesem Zusammenhang auf das Software-Cluster Rhein Main Neckar: Dieses hatte bereits 2010 den Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung gewonnen und wird branchenintern oft als „Silicon Valley Europas“ bezeichnet. „Vonseiten der Landesregierung arbeiten wir daran, die Entwicklung neuartiger Produkte und Dienstleistungen zu fördern. Innovation und Kreativität stärken die Wettbewerbsfähigkeit und sichern Arbeitsplätze – sie sind der Schlüssel zur Zukunft“, erklärte der Staatssekretär.
Sein Besuch fand im Rahmen der Aktionswochen „Wirtschaft“ statt. Die Mitglieder der Hessischen Landesregierung sind derzeit unter dem Motto „Wir handeln: Sicherheit und Zukunft in der hessischen Wirtschaftspolitik“ im Land unterwegs, um in unterschiedlichen Unternehmen tiefgehende Einblicke in die Vielfalt des Wirtschaftsstandorts Hessen zu gewinnen.
Fotohinweis: Staatssekretär Horst Westerfeld vor einem sogenannten "Green Screen"
Kulturakteure aus den 37 förderfähigen Ländern, die ein Kooperationsprojekt mit Partnern in Australien und/oder Kanada durchführen möchten, können sich bis zum 3. Mai 2013 bewerben. Die EU möchte mit dieser Förderung zur Kooperation zwischen Kulturorganisationen aus Teilnehmerländern und Kulturakteuren aus Australien und Kanada anregen und zur Verständigung der Völker in der Welt beitragen sowie zur besseren Kenntnis der europäischen Kultur in den beiden ausgewählten Drittländern.
Der Heftschwerpunkt der neu erschienenen "Kulturpolitischen Mitteilungen" ist das Thema „Kulturpolitik & Kreativwirtschaft“. Kulturstaatsminister Bernd Neumann und der Kulturpolitische Sprecher der SPD-Bundstagsfraktion Siegmund Ehrmann äußern sich darin in Interviews zu diesem Zukunftsthema. Ferner findet sich in diesem Heft: ein kritischer Beitrag von Tobias Knoblich zum neuen Thüringer Kulturkonzept, ein ebenso kritischer Artikel von Lars Henrik Gass zur neuen Rolle der Stiftungen in der Kulturpolitik, ein Beitrag zur Reform des EU-Beihilferechts von Hans-Jürgen Blinn und ein Kommentar von Norbert Sievers („De-motivierende Kulturförderung“), in dem er sich mit Problemen der Projektförderung (für langfristige öffentliche Aufgaben) auseinandersetzt.
Akkreditierung der Studiengänge Designmanagement und Produktgestaltung
Brüder-Grimm-Berufsakademie Hanau
Die beiden Bachelorstudiengänge Designmanagement und Produktgestaltung der Brüder-Grimm-Berufsakademie in Hanau sind nach einem langen und anspruchsvollen Verfahren akkreditiert worden. Die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover – kurz ZEvA – ist dabei die neutrale Prüfinstanz. Sie und andere Akkreditierungsagenturen ihrer Art haben die Aufgabe, die Qualität von Studium und Lehre zu sichern.
Im Studiengang Designmanagement lernen Sie kompakt alles Relevante über Design als Wettbewerbsvorteil: Sie analysieren die Bedeutung von Design und Innovation für unternehmerischen Erfolg am Markt. Sie lernen Methoden und Konzepte kennen, um strategisches Design und Markenwelten zu entwickeln. Sie beherrschen das Management kreativer Leistungen und steuern interdisziplinäre Teams in Unternehmen.
Im Studiengang Produktgestaltung lernen Sie Methoden, um unterschiedliche Nutzergruppen mit ihren Designpräferenzen anzusprechen. Sie verstehen die Deutung kultureller Artefakte in Beziehung zu gesellschaftlichen Phänomenen und Marktentwicklungen. Sie analysieren und konzipieren Design als kundennahe Dienstleistung und als Teil der kulturellen Ökonomie.
Staatssekretär Otto: Exportchancen der Kultur- und Kreativwirtschaft nutzen
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto, hat anlässlich des "2. Außenwirtschaftstags Architektur, Planen und Bauen" die Bedeutung des Exports im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft betont. Zusätzliche Unterstützung dabei bietet die seit heute erweiterte Länderdatenbank der Bundesarchitektenkammer unter www.architekturexport.de. Sie enthält Praxisinformationen zum Bauen in 30 Zielländern. Die Erweiterung der Länderdatenbank wurde im Rahmen der "Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft" der Bundesregierung finanziell gefördert.
Staatssekretär Otto: "Ein wichtiges Ziel unserer "Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft" ist es, den Export kultureller und kreativer Dienstleistungen zu steigern. Mit der Unterstützung der erweiterten Länderdatenbank wollen wir dazu beitragen, gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen den Start auf ausländischen Märkten zu erleichtern. Architekten sind zum einen bedeutsame Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft, zum anderen aber auch wichtige Türöffner für die deutsche Wirtschaft im Ausland."
Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung hat die Reihe "InfoKreativ" aufgelegt. Die Tipps in der vierten Ausgabe "InfoKreativ - Buchmarkt" richten sich an (angehende) selbständige Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie (literarische) Übersetzerinnen und Übersetzer.
Christian Vogt, COO von Pixomondo, ist einer der Top-Referenten auf dem ADC Kongress am 16. Mai 2013 in Hamburg. Er erklärt im ADC Interview, wie Pixomondo mit außergewöhnlicher Kreativarbeit und dank globaler Workflows in 13 Standorten auf 3 Kontinenten in der Lage war, die Oscar-gekrönten Spezialeffekte für „Hugo Cabret“ zu liefern.
Stipendium für hessische Künstlerinnen und Künstler
Auslandsaufenthalt
Auch für das Jahr 2014 schreibt das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst wieder Stipendien für Künstlerinnen und Künstler in Hessen für einen einjährigen Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom, einen dreimonatigen Aufenthalt in der Casa Baldi in Olevano Romano, einen zweimonatigen Aufenthalt im Deutschen Studienzentrum in Venedig und einen sechsmonatigen Aufenthalt an der Cité Internationale des Arts in Paris aus.
Quelle und weitere Informationen "Rom und Olevo Romano" hier
Otto Piene im August 2007. Quelle: Wikimedia Commons Hochmeister 2007 CC 3.0
Otto Piene erhält den Max-Beckmann-Preis 2013 der Stadt Frankfurt am Main. Mit der einmütigen Entscheidung für Otto Piene würdigt die Jury einen Künstler und Pionier, dessen häufig von der Idee der Kollaboration getragenes Werk internationale Strahlkraft hat. Seine Experimentierfreude und sein Interesse an der Zusammenführung von Kunst, Natur und Technologie nehme besonders auf eine junge Künstlergeneration maßgeblichen Einfluss.
Mit dem Max-Beckmannn-Preis ehrt die Stadt hervorragende Leistungen in den Bereichen Malerei, Grafik, Bildhauerei und Architektur. Der Preis wird alle drei Jahre vergeben. Die Verleihung erfolgt am 12. Februar 2013 in der Paulskirche anlässlich des Geburtstags von Max Beckmann, der 1884 in Leipzig geboren wurde.
Die Kultur- und Kreativwirtschaft in der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfungskette
Wirkungsketten, Innovationskraft, Potentiale - Endbericht zur Studie im Auftrag des BMWi
Eines der zentralen Ergebnisse der neuen Studie "Die Kultur- und Kreativwirtschaft in der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfungskette - Wirkungsketten, Innovationskraft, Potentiale" der Prognos AG und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung Karlsruhe ist, dass die Zusammenarbeit anderer Wirtschaftszweige (z. B. Automobilindustrie) mit Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft besonders hohe Innovationseffekte auslöst.
Preisträger des European Innovative Games Awards 2012
Johannes Wadin von Might & Delight (Mi.) mit Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der HA Hessen Agentur GmbH und Hessen Trade & Invest GmbH (li.), und Stadtrat Markus Frank (re.). Quelle: Wirtschaftsförderung Frankfurt
Die Gewinner des European Innovative Games Awards (E.I.G.A.) 2012 stehen fest: Der E.I.G.A. geht in der Kategorie "T – Innovative Technology" an die Entwickler-Software "articy:draft" von Nevigo aus Bochum. In den Kategorien "GD – Innovative Game Design" sowie "AME – Innovative Application Methods and Environments" setzten sich das God-Game "From Dust" (Ubisoft Montpellier / Ubisoft Frankreich) und die Online-Plattform "Gambitious" der niederländischen Gambitious BV durch. In der Kategorie "N – Innovative Newcomer" wurde das Jump’n'Run-Spiel "Pid", der Erstling des schwedischen Studios Might & Delight, geehrt. Den mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis nahm Johannes Wadin, Lead Level Designer bei Might & Delight, von Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der HA Hessen Agentur GmbH und Hessen Trade & Invest GmbH, entgegen. Der Preisübergabe in Frankfurt am Main wohnten außerdem Dr. Florian Stadlbauer, Vorstand der gamearea-FRM und Geschäftsführer von DECK13 Interactive, E.I.G.A.-Juror Andreas Garbe (ZDF/3sat) und der Frankfurter Wirtschaftsdezernent Markus Frank bei.
Veranstalter des European Innovative Games Award ist eine Trägergemeinschaft, der die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, die Standortinitiative gamearea-FRM e.V. und das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung im Rahmen der Aktionslinie Hessen-IT angehören.
Mit „Kunst fürs Dorf – Dörfer für Kunst“ initiiert die Deutsche Stiftung Kulturlandschaft 2013 bereits zum dritten Mal partizipativ angelegte künstlerische Interventionen und Projekte auf dem Lande.
Sechs Künstlerinnen und Künstler waren von der Jury für das Projekt "Kunst fürs Dorf – Dörfer für Kunst 2013“ der Deutschen Stiftung Kulturlandschaft nominiert worden. Im Rahmen eines moderierten Auswahlforums am 7. Dezember in Berlin erhielten Dörfer und Künstler nun die Gelegenheit, sich einander persönlich vorzustellen. Am Ende des Tages konnten die Dorfvertreter dann entscheiden. Jetzt steht endgültig fest, welche/r Künstler/in 2013 an welchem Ort tätig wird: Barbara Caveng (Berlin) in Blankensee (Lkr. Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) Frank Bölter (Köln) in Sachsenberg (Stadt Lichtenfels, Hessen) Helmut Lemke (Bielefeld) in Sehlis (Stadt Taucha, Sachsen). Zwei unabhängige Fachjurys hatten am 12. November 2012 aus 101 Gemeindebewerbungen die drei Dörfer ausgewählt sowie aus 146 gültigen Einsendungen die Vorauswahl der Künstler/innen getroffen. Im April 2013 startet „Kunst fürs Dorf – Dörfer für Kunst“ mit dem Umzug der Künstlerinnen und Künstler in „ihr“ Dorf und endet im September 2013 mit der Übergabe der in Zusammenarbeit mit den Dorfbewohnern entstandenen Kunstwerke.
Der Report "Material research and innovation" fasst die Ergebnisse einer Round Table Diskussion der Europäischen Kommission am 5. Oktober 2012 in Brüssel zusammen. Ziel war, eine offene Diskussion über die Materialforschung und Innovationsbedürfnisse der Kreativindustrie zu führen.
Neue Reihe der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft
Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung hat die neue Reihe "InfoKreativ" aufgelegt. Die erste Ausgabe von InfoKreativ richtet sich an (angehende) selbständige Designerinnen und Designer.
Kurze branchenspezifische Tipps sowie viele Hinweise auf weiterführende Informationen und Beratung sollen Kreativschaffende in ihrer "Perspektive Selbständigkeit" unterstützen. Die Praxistipps werden in Zusammenarbeit mit den Branchenakteuren - Kreative und Künstler, Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft, Fachverbände - erstellt und in loser Folge als Download in der Mediathek auf der Webseite der Initiative www-kultur-kreativ-wirtschaft.de zu Verfügung gestellt.
Design spielt eine wichtige Rolle für die Industriepolitik
Mitteilung der Europäischen Kommission
Die Europäische Kommission hateineMitteilung zur Industriepolitikzur Förderungder Wettbewerbsfähigkeit und der Leistung des europäischen verarbeitendenSektors veröffentlicht.Design undInnovation sind demnach wesentlicher Bestandteil der Europäischen Industriepolitikund ein Teil der "dritten industriellen Revolution".
EuropasWirtschaft kannohne eine starkeund erneuerteindustrielle Basis nicht überleben.Europa muss nachhaltiges Wachstum fördern,hochwertige Arbeitspätze schaffen und gesellschaftliche Herausforderungen, mit denen sich Europa konfrontiert sieht, lösen,skizziert die Kommission.
Akademie der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
Forbildungsangebote
Die Akademie der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen bietet Fortbildungen an. Vorrangiges Anliegen der Akademie ist es, Architekten, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten und Innenarchitekten (m/w), unabhängig davon, ob sie freischaffend, angestellt oder beamtet tätig sind, „fit zu machen“, damit sie ihre berufliche Existenz aufbauen, sichern und weiterentwickeln können. Zusätzlich richten sich die Angebote an Absolventen anderer Fachrichtungen sowie an Vertreter anderer planender Disziplinen, wie z.B. Bauingenieure.
Bund und Land fördern die berufliche Weiterbildung Erwerbstätiger. Mehr Informationen zu den einzelnen Förderinstrumenten finden Sie hier.
European Creative Industries Alliance
Video labkultur.tv
Sei es inMilano,Cardiff, Madrid,TelAvivoderDortmund -es ist nicht leicht, einenMarkt für jungekreative Unternehmerzu erobern.Bürokratie undRechtsvorschriftenentmutigenviele, dieinkreativen und kulturellenProzessen beteiligt sind.
DieEuropean CreativeIndustries Alliance (ECIA),erst vor kurzemins Leben gerufen, willetwas gegendiese Umständezu tun.ECIAverfügt nicht nur überein weit verzweigtes Netzwerk, sondern kann auchSeed-Kapital fürkleine und mittlerekreative Unternehmen bieten.
Mehr Informationen und ein aktuelles Video finden Sie hier
Neue Regeln für das Urheberrecht im digitalen Zeitalter
Europäische Kommission
Die EU-Kommission schlägt einen Fahrplan für ein modernes Urheberrecht vor. Unmittelbar mit Beginn 2013 plant sie einen strukturierten Dialog mit allen Interessenvertretern, bei dem sechs Themen im Fokus stehen: grenzüberschreitende Übertragbarkeit von Inhalten, nutzergenerierter Inhalt, Text-und Data Mining, Abgaben auf private Kopien, Zugriff auf audiovisuelle Inhalte und kulturelles Erbe. Mittelfristig will die Kommission relevante Marktstudien fertig stellen, die Folgen abschätzen und Gesetzesentwürfe erarbeiten, um möglicherweise 2014 Reformvorschläge zu veröffentlichen.
Neustrukturierung der Förderung soll Filmstandort stärken
Bei einem Treffen in Wiesbaden haben Vertreter der Hessischen Filmförderung, des Hessischen Rundfunks, der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank), der Hessischen Film- und Medienakademie sowie der Initiative Hessen Film gemeinsam mit der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, über die Zukunft der Filmförderung in Hessen beraten. Die Teilnehmer waren sich einig: „Der nun begonnene sehr konstruktive Dialog muss am Ende zu einer Stärkung des Film- und Medienstandorts Hessen führen.
Bericht zur Digitalisierung der Medien und Inhalte
Zeitungen, Zeitschriften und Filme in digitalem Format bringen nach wie vor wenig Umsatz. Dies geht aus dem Bericht der EU-Forschungsstelle (JRC) über die Medien- und Inhalteindustrie hervor, den die Europäische Kommission heute (Donnerstag) in Brüssel vorgestellt hat. Zwar kaufen die Leser weltweit doppelt so viele elektronische Bücher. Aber verglichen mit den USA, die bis 2014 mit einer Umsatzsteigerung von 17 Prozent rechnen dürfen, sind es für Europa nur 9 Prozent. Weltweit verharren die Ausgaben für E-Books bei drei Prozent
Zur Lage der Musikwirtschaft hat Michael Söndermann einen Text veröffentlicht. Nach vorsichtiger Einschätzung zentraler Fachverbände befindet sich die Musikwirtschaft nach dem Krisenjahr 2009 auf einem positiven Entwicklungspfad. Auf starke wirtschaftliche Einbrüche eines Markts folgen in der Regel – so sehen es die Wirtschaftswissenschaftler – wieder relativ starke Zuwächse.
Der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, der Deutsche Kulturrat, hat ein Positionspapier "Zur Zukunft des Urheberrechts" vorgelegt. Er hat sich in den vergangenen zehn Jahren vielfach zu Fragen des Urheberrechts und insbesondere mit seinem Aufruf „Für kulturelle Vielfalt im Internet“ im Jahr 2012 unterstrichen, welche Bedeutung das Urheberrecht für den Kulturbereich hat.
Film in Frankfurt: Neues Service-Angebot für Filmemacher
Unter www.filminfrankfurt.de finden künftig Filmschaffende umfassende Informationen rund um das Thema Film und Filmen in Frankfurt am Main. Mit dem neuen Serviceangebot wirbt Frankfurt für sich als modernen Dreh- und Produktionsort und positioniert sich als filmfreundliche Stadt. Die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main, das ServiceCenter Veranstaltungen im Ordnungsamt, das Kulturamt und das Presse- und Informationsamt der StadtFrankfurt am Main sind innerhalb der Stadtverwaltung Ansprechpartner für unterschiedlichste Fragestellungen von Filmschaffenden.
Saebisch: Gründerförderung zählt zu den wirtschaftspolitischen Schwerpunkten der Landesregierung
Die neu aufgelegte Broschüre "Ich mache mich selbstständig. Hessen hilft dabei" informiert über die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten und über die Dinge, die Existenzgründer zu beachten haben, um ihr Vorhaben zum Erfolg zu führen.
Die aktuelle Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung finden Sie hier
Die European Cultural Foundation (ECF) fördert Kulturprojekte, die sich durch kreative und innovative Partnerschaften aus verschiedenen Ländern und das Experimentieren mit neuen Technologien auszeichnen. Dabei sollten sie kreative praktische Verbindungen zur Europäischen Kulturpolitik herstellen ein breites Publikum ansprechen. Der Förderzuschuss kann bis zu 80% der Projektkosten betragen (max. 30.000 Euro).
HessenInvestFilm fördert zwei Dokumentarfilm-Projekte und zwei Kinder- und Jugendfilme
Die Bewertungskommission für HessenInvestFilm hat die Förderung von vier Filmprojekten mit starkem Hessen-Bezug in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro beschlossen.
Mit 600.000 Euro geht die höchste Förderung an das Projekt „V8 – Du willst der Beste sein“. Nach „Die Wilden Kerle“ ist „V8“ das neue Kinderfilm-Projekt von Autor und Regisseur Joachim Masannek. Damit wird die Produktionsfirma Rat Pack nach „Das Haus der Krokodile“ erneut ein Projekt in Hessen realisieren. Unter anderem werden spektakuläre Stunts der Rennfahrergeschichte hier gedreht. Die Geschichte um vier kleine Helden rund um Seifenkisten und Go-Carts spielt in einer von Kinderfantasien verzauberten Welt fern ab von Computer und Internet.
Um Berufsanfängern und allen Musikinteressierten einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen und zu zeigen, welche Personen an dem kreativen Schaffensprozess von der Produktion bis zur Veröffentlichung eines Songs beteiligt sind, veröffentlicht der Bundesverband Musikindustrie e. V. (BVMI) heute neue Filme aus der Serie „Berufsbilder im Musikbusiness“. In sieben Kurzfilmen geben Profis aus der Musikbranche einen Einblick in ihr Berufsleben, erklären, wie ihr Arbeitsalltag aussieht, was typisch für ihr Berufsbild ist, welche Kenntnisse und Fähigkeiten musikbegeisterte Berufsanfänger mitbringen sollten und wie sie den Einstieg schaffen können.
Die EU-Kommission möchte traditionelle Industrieregionen bei ihrem Wandel zu einer nachhaltigen und innovativen Wirtschaft unterstützen. Zu diesem Zweck werde Konzepte für »European Creative Districts« gesucht, bei denen der Kreativwirtschaft eine entscheidende Rolle in diesem Prozess zukommt.
Quelle und weitere Informationen hier und hier (engl.)
Musikatlas der Initiative Musik ist online
Wie steht es um Musikwirtschaft, Musikförderung und Musikkultur im Bereich Rock, Pop und Jazz in den einzelnen Bundesländern? Und wer sind jeweils die Akteure und Ansprechpartner? Der neue Musikatlas der Initiative Musik gGmbH gibt einen Überblick über diese Strukturen auf Bundes- und Länderebene in den Bereichen Rock, Pop und Jazz in Deutschland.
IHK-Magazine: Themenspecial Kultur- und Kreativwirtschaft
Kultur- und Kreativwirtschaft
Die Oktoberausgaben der IHK-Zeitschriften "Wirtschaft Region Fulda" und "Wirtschaftsraum Hanau" und des IHK-Unternehmermagazins "IHKWirtschaftsForum" für die Region FrankfurtRheinMain haben den Schwerpunkt "Kultur- und Kreativwirtschaft".
Sie finden die Zeitschriften online unter folgenden Links:
Die Website des Europäischen Expertennetzwerks für Kultur (EENC) ist unter http://www.eenc.eu/ online. Sie ist als Tor zu spezialisierten Informationen für alle an diesem Bereich interessierten Personen gedacht, einschlieβlich Kulturexperten, Wissenschaftlern und Studierenden.
Kreatives Europa: Förderprogramm für Europas Kultur- und Kreativsektor ab 2014
AKTUELL: Im 50 Seiten umfassende Arbeitsprogramm der aktuellen irischen Ratspräsidentschaft wird auch das neue Rahmenprogramm KREATIVES EUROPA erwähnt, das die bisherigen Programme KULTUR, MEDIA und MEDIA Mundus ab 2014 bündeln und mit einem neuen Garantiefonds vereinen soll. Ziel ist u.a., das Urheberrecht zu überarbeiten, um damit zum einen den allgemeinen Zugang zu Inhalten zu erleichtern und zum anderen die Rechte der Urheber zu schützen. Der Ministerrat wird sich dann im Mai 2013 vor allem mit der Einführung eines gemeinsamen digitalen Marktes befassen. Mehr Informationen hier
Kreatives Europa ist das neue EU-Programm für die Kultur- und Kreativbranche, das die Europäische Kommission am 23. November 2011 vorgeschlagen hat und das die Laufzeit 2014-2020 hat. Mit einem Budgetvoranschlag von 1,8 Mrd. EUR für den Zeitraum 2014-2020 würde das Programm der Kultur- und Kreativbranche, die eine wichtige Quelle für Beschäftigung und Wachstum in Europa ist, den dringend benötigten Auftrieb geben.
Am 18. Dezember haben die Mitgliedstaaten im Kultur- und Bildungsausschuss des Europäischen Parlaments (CULT) über den von der EP-Abgeordneten Silvia Costa vorgelegten Bericht zum zukünftigen Rahmenprogramm KREATIVES EUROPA (2014-2020) abgestimmt. Eine Kompromissfassung aus den 676 eingereichten Änderungsvorschlägen wurde mit 25 gegen 2 Stimmen angenommen. Die Konsolidierung soll Anfang Januar in nichtöffentlicher Sitzung erfolgen, sodass das Europäische Parlament im ersten Halbjahr 2013 in erster Lesung über das Rahmenprogramm abstimmen kann. Sobald das EP eine Einigung mit dem Europäischen Rat erzielt, was nach dessen Meinungsbildung im Mai und November 2012 zu erwarten steht, wäre das neue Programm damit beschlossen - sofern es bis dahin eine Einigung über den Mehrjährigen Finanzrahmen und somit über das Programmbudget gibt.
"Kreatives Europa“ – Wozu? Europa muss stärker in die Kultur- und Kreativbranche investieren, die einen bedeutenden Beitrag zu Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, Innovation und sozialem Zusammenhalt leistet. Mit dem Programm "Kreatives Europa“ soll die kulturelle und sprachliche Vielfalt bewahrt und gefördert sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativbranche gestärkt werden.
"Die Kultur- und Kreativbranche in Europa bietet großes Beschäftigungs- und Wachstumspotenzial. Zugleich helfen EU-Förderungen tausenden Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden, neue Publikumsschichten zu erreichen. Ohne diese Unterstützung wäre es für sie schwierig, oder sogar unmöglich, neue Märkte zu erobern“, sagt Androulla Vassiliou EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend.
Das Programm "Kreatives Europa“ hilft der Kultur- und Kreativbranche, die Chancen des "digitalen Zeitalters“ und der Globalisierung zu nutzen; unterstützt die Branche dabei, ihr Potenzial auszuschöpfen, um zur Erreichung der Europa-2020- Ziele für nachhaltiges Wachstum, Beschäftigung und sozialen Zusammenhalt beizutragen; eröffnet neue internationale Chancen, Märkte und Publikumsschichten; baut auf dem Erfolg der Programme MEDIA und Kultur auf.